Die t.me-Domain wurde auf Registry-Ebene administrativ gesperrt, wodurch Telegram-Shortlinks weltweit nicht mehr funktionieren. Die Einschränkung folgt einer Sanktionsliste der USA vom 13. Juli, die den ukrainischen Anbieter First VPN Service betrifft.
Registry-Status und DNS-Auflösung
Der Betreiber der .me-Zone hat t.me in den Status serverHold versetzt, wodurch die Domain aus dem DNS-System entfernt wird und die Auflösung im Browser verhindert wird. Diese administrative Maßnahme ergibt sich aus Anforderungen des US-amerikanischen Finanzministeriums, Office of Foreign Assets Control (OFAC). First VPN Service (1VPNS) wurde in die Sanktionsliste aufgenommen, wobei der Telegram-Kanal t.me/FirstVPNService als eine seiner Identifikationsmerkmale aufgeführt ist.Da die Sanktionen die Domain und nicht einzelne Seiten betreffen, fiel der gesamte t.me-Adressraum unter die Einschränkung, anstatt nur ein einzelner Kanal. Die Telegram-App funktioniert weiterhin normal, die Störung betrifft ausschließlich externe Shortlinks. Um die interne Navigation aufrechtzuerhalten, leitet der Messenger Umleitungen vorübergehend über die Backup-Domain telegram.me weiter.
Informationen zum Registry-Statuswechsel und zur Domain-Auflösung wurden von GGM: iGaming News bereitgestellt.